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Aktuell
Was ist Osteopathie?

» Was kann osteopathisch behandelt werden?

» Wie läuft eine ostheopathische Behandlung ab?

 

Die Osteopathie ist weit mehr, als das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheint. Der Name ist ein wenig missverständlich, und lässt sich nur aus der mittlerweile 130 Jahre alten Geschichte dieser ganzheitlichen Behandlungsform erklären. »Osteo« heißt Knochen und »Pathie« kommt von Pathologie, also der Krankheitslehre in der Medizin. So bedeutet das Wort eigentlich »Knochenkrankheit«, und tatsächlich ist ein großes Gebiet der Osteopathie ja auch die Arbeit mit der Wirbelsäule und den Gelenken.

Und so hat es auch angefangen, als der Amerikaner Dr. Still (1828–1917) mit den Methoden der zeitgenössischen Medizin höchst unzufrieden, begann, sich noch einmal den Menschen ganz genau anzusehen, seine Muskeln und Gelenke, seine Blutversorgung, sein Nervensystem. Und was er entdeckte waren Zusammenhänge. Ein Mensch mit Bauchbeschwerden kommt, er untersucht ihn, findet Blockaden in der Wirbelsäule, richtet sie – und die Schmerzen werden besser. Was ist passiert? Er hat vor allem die Nervenversorgung, die zu einem großen Teil durch die Wirbelsäule geht, wieder harmonisiert, und die Folge ist, dass die inneren Organe wieder optimaler funktionieren können. Weil er nun in den ersten Jahren seiner Arbeit fast ausschließlich mit der feinen Justierung von Knochen arbeitete, hat er seine Arbeit »Osteopathie« genannt.

Später entwickelten seine Schüler weitere ganzheitliche Herangehensweisen, unter anderem Dr. Sutherland die Craniosacraltherapie. Hier kann, über ganz feine Korrekturen, das Nerven- und Hormonsystem ausbalanciert werden. Und später erarbeiteten sich die Osteopathen noch die wichtige Arbeit an den inneren Organen selber. Man stellte fest, dass der Heilungsprozess auch umgekehrt funktioniert: über die intensive Arbeit an der Leber können zum Beispiel Schmerzen im Knie gelindert oder geheilt werden, etc.

Die Osteopathie ist eine manuelle Therapie, Untersuchung und Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Nach der gründlichen Diagnostik des ganzen Körpers beginnt eine Therapie, die sanft Blockaden löst und es dem Körper ermöglicht, sich wieder selbst zu helfen. Erfahrungsgemäß dauert ein Behandlungszyklus etwa 4 bis 8 Sitzungen. Zusätzlich gebe ich noch gezielt Anleitungen zu therapieunterstützenden Körperübungen. Letztlich liegt die Heilung in Ihren eigenen Händen, und die professionelle Hilfe zur Selbsthilfe ist ein wichtiger Bestandteil meines Therapieangebotes.

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Was kann osteopathisch
behandelt werden?

Hier einige Beispiele:

• Rückenschmerzen, chronische und akute Gelenkerkrankungen
• Bandscheibenleiden , »Hexenschuß« (Lumbalgie)
• Kopfschmerzen, Migräne, Nackenschmerzen
• Schiefhals, vor allen bei Kindern
• Sportunfälle und ihre Folgen
• Tinnitus, Hörsturz, Schwindel
• Verdauungsbeschwerden
• Nervosität, chronische Erschöpfung, Schlafstörungen, Konzentrationsmangel
• Wechseljahrsbeschwerden, Hormonstörungen
• Kreislaufstörungen
• Menstruationsbeschwerden, Blasenschwäche
• Kiefergelenksprobleme
• Karpaltunnelsyndrom


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Wie läuft eine osteopathische
Behandlung ab?


Zunächst klären wir in einem anamnestischen Gespräch, was die Hauptprobleme sind, wie es dazu gekommen ist und was erreicht werden soll. Eine realistische Zielklärung ist mir immer wichtig. Dann erfolgt eine Untersuchung im Stehen, Gehen, Sitzen und Liegen. Immer wird der ganze Körper miteinbezogen, nie nur das Symptom. Nur so lassen sich oft seit Jahren vor sich hinschlummernde, verdeckte Probleme erkennen. Die sich dann anschließende Behandlung ist sanft, tiefgreifend, respektvoll. Auch wenn man als Patient/ in scheinbar nur »so daliegt« ereignen sich im Körper und Nervensystenm hochkomplizierte Dinge, die, bei einiger innerer Achtsamkeit, auch unmittelbar gespürt werden können. (»Sie behandeln am Arm und es kribbelt im Rücken.....«) Nach der Behandlung ist man oft wohlig entspannt, eine Last ist von einem gefallen, oft tritt auch etwas Müdigkeit auf (viel trinken!), weil der Körper tatsächlich schwer arbeitet, um die von mir gegebenen Impulse zu integrieren. Zur Unterstützung setze ich Übungen ein. Letztlich sehe ich die Behandlung immer als Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Ziele der Behandlung sind:

• weniger oder keine Schmerzen mehr
• mehr Stabilität in Körper und Geist
• bessere Wahrnehmungsfähigkeit
(ich erkenne meine Möglichkeiten und Grenzen besser)
• mehr Wissen – ich erkläre, was ich tue und vermittle Zusammenhänge
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